Von Selbstliebe und Selbstakzeptanz

Irgendwie wusste ich nicht so recht, wie ich diesen Artikel beginnen sollte, also habe ich einfach mal im Duden nach dem Begriff „Selbstliebe“ gesucht. Folgendes Ergebnis kam dabei heraus: „Selbstliebe, die: egozentrische Liebe zur eigenen Person; Synonyme: Egoismus, Eigenliebe, Selbstsucht“. Mhm. Irgendwie nicht ganz die Bedeutung, an die ich denke, wenn ich von Selbstliebe spreche. Ist es wirklich egoistisch, wie es der Duden-Eintrag impliziert, sich selbst zu lieben? Ich finde, ganz im Gegenteil. Wir sind es uns schuldig, uns jeden Tag selbst den Respekt zu zollen und die Liebe zu schenken, die wir verdienen.

[Disclaimer: Ich bin keine Psychologin und kann auch keine ersetzen. Ich möchte Euch hier lediglich Ratschläge, basierend auf meiner eigenen Erfahrung, geben um so vielleicht den ein oder anderen Gedankenanstoß geben zu können.]

Als Expertin für Selbstzweifel weiß ich natürlich, dass das alles andere als einfach ist, und viel mehr eine lange Reise als ein kurzes Umdenken erfordert. Da ich selbst nun schon lange auf dieser Reise bin und es auch immer wieder Momente gibt, in denen ich das Gefühl habe, am Zielort angekommen zu sein, möchte ich Euch heute gern ein paar Gedanken und Tipps mit auf den Weg geben, die mir bei meiner eigenen Reise hin zu mehr Selbstliebe geholfen haben.

Wo stehst Du gerade in Sachen Selbstliebe?

Sich selbst lieben zu lernen, ist ein langer Prozess, für den man sich – meiner Meinung nach – jedoch bewusst entscheiden muss, um auch daran arbeiten zu können. Daher vorab die Frage: Wie sieht es denn bei Dir aus? Was denkst Du, wenn Du in den Spiegel siehst? Wie lange musst Du nachdenken, um drei Dinge aufzuschreiben, die Dir an Dir nicht gefallen? Oder umgekehrt: Schaffst Du es problemlos, eine Liste an Eigenschaften oder Charakteristika aufzustellen voll von Dingen, die Du an Dir magst? Auf die Du stolz bist? Hast Du oft das Gefühl, dass „alles Deine Schuld“ wäre? Zweifelst Du auch bei Kleinigkeit daran, dass es Menschen gibt, die Dich wirklich so lieben und annehmen, wie Du bist? Denkst Du, Du wärst nicht gut genug für jemanden (Freundschaft, Familie, Partnerschaft) oder etwas (Studium, Beruf, Hobby)?

Wenn Du Dich in diesen Fragen wieder erkennst, dann geht es Dir vielleicht ein wenig so wie mir vor einigen Monaten. Ich konnte ohne Probleme eine ewige Liste schreiben voll von Dingen, die ich an mir nicht mochte, zweifelte ständig daran, dass ich das Studium schaffe und später eine gute Ärztin werde, habe bei jedem Streit die gesamte Schuld bei mir gesucht und bei jedem Gespräch noch tagelang darüber nachgedacht, was mein Gegenüber wohl deswegen von mir hält – mit dem Ergebnis, dass die andere Person mich jetzt sicherlich mindestens blöd findet. Nachdem ich durch Zufall auf das Thema „Hochsensibilität“ gestoßen bin und angefangen habe, mich vermehrt damit zu beschäftigen, ist mir aber langsam klar geworden, dass viele dieser vermeintlichen „Probleme“ sich an einem bestimmten Ort abspielen – nur in meinem Kopf. Erst als mir das klar wurde, konnte ich daran arbeiten. Und jetzt noch einmal die Frage: Wo stehst Du gerade? Geht es Dir ähnlich wie mir? Dann habe ich vielleicht in diesem Beitrag noch ein paar weitere nützliche Tipps. Und falls Du Dich hier so gar nicht wieder erkennen konntest, freue ich mich sehr für Dich, dass Du anscheinend bereits jetzt eine positive Grundeinstellung zu Dir Selbst hast – das ist großartig!

Selbstliebe und Hochsensibilität

Ich weiß aus dem Feedback zu meinem Artikel über Hochsensibilität, den ich für MutterKutter schreiben durfte, dass sich viele von Euch selbst in meinen Worten wieder erkannt haben, daher möchte ich auch dieses Thema hier kurz aufgreifen. In meinem Fall geht diese Eigenschaft nämlich Hand in Hand mit meinem Hang zur Selbstkritik, was nicht heißen muss, dass automatisch jede (hoch-)sensible Person Selbstzweifel hat oder umgekehrt. Zwei Dinge spielen da für mich eine Rolle: Ich nehme zum einen bei meinem Gegenüber viele Nuancen und Emotionen wahr (Tonfall, Haltung, Mimik), die nicht unbedingt immer „absichtlich“ gemeint sind. Außerdem empfinde ich auch meine eigenen Emotionen als besonders intensiv, verstärkt, weshalb ich dazu neige Dinge zu überinterpretieren und auf mich selbst zu beziehen.

Eine Freundin hat einen schlechten Tag, und reagiert mit einem genervten Tonfall auf eine Frage von mir? Prinzipiell nicht verwunderlich, kann jeder nachvollziehen. Die Botschaft: „Ich bin genervt“. Bei mir kommt an: „Ich bin genervt VON DIR“. Und bitte, los geht die Gedankenspirale. „Was habe ich nur gemacht, dass sie sauer auf mich ist? Sie hasst mich bestimmt, nur warum? Na gut, ich kann es ja verstehen, ich würde mich als Freundin sicherlich auch hassen. Ich bin ein furchtbarer Mensch“.

Wenn ich diese Gedanken hier so aufschreibe, kommt es mir ja fast schon absurd vor, aber aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es gerne mal so läuft. Das Ende vom Lied: Ich bin traurig, mache mir Gedanken über ein Problem, welches real nicht mal existiert und finde mich selbst, so als Person, ganz schrecklich. Wie bereits erwähnt, gehen bei mir meine hochsensiblen Tendenzen und meine Neigung zu harter Selbstkritik Hand in Hand, und falls das für Euch auch zutrifft, Ihr aber noch nichts davon wisst, verlinke ich Euch hier mal zwei Artikel zu diesem Thema.

  1. Diesen Artikel habe ich selber als Gastautorin für MutterKutter geschrieben, und dort ganz ausführlich erklärt, was Hochsensibilität ist und für mich bedeutet: Hochsensibilität – meine ganz persönliche Superkraft!
  2. Der zweite Artikel ist von der lieben Anna, und das war der Artikel über den ich auf das Thema aufmerksam geworden bin und der mir sehr die Augen geöffnet hat: Hochsensibilität – warum versteht mich denn keiner?

Und jetzt?

Jetzt bist Du vielleicht an dem Punkt angekommen, an dem ich mich vor einem knappen Jahr auch befand. Du bist Dir bewusst, dass Du grundlos und viel zu oft an Dir selbst zweifelst, und so richtig kannst Du Dich – Deinen Körper, Deine Persönlichkeit – nicht akzeptieren. Zeit, daran zu arbeiten. Das Schwierige ist, dass Bestätigung von außen Dich auf dieser Reise nicht weiterbringen wird. Deine beste Freundin kann Dir noch so oft sagen, wie schön und liebenswert Du bist – diese Information wird erst dann wirklich bei Dir ankommen, wenn Du das auch selbst denken und erkennen kannst. Und erst, wenn man eine gesunde Beziehung zu sich selbst aufgebaut hat, kann man auch wirklich gesunde Beziehungen zu anderen aufbauen – so meine Meinung.

Ich konnte zum Beispiel lange nicht verstehen, warum mein Freund (nach jahrelanger und sehr glücklicher Beziehung) überhaupt mit mir zusammen sein wollte, weil ich einfach keinen Grund finden konnte, warum mich jemand lieben sollte. Dass das eine Beziehung belasten kann, versteht sich denke ich von selbst. Ich musste also bei mir anfangen. Nur wie?

Sei‘ Deine beste Freundin

Wie bereits erwähnt, neige ich dazu, mich selbst sehr kritisch zu betrachten und zu hinterfragen. Bis zu einem gewissen Maß ist diese Art der Reflexion sicherlich auch nichts Schlechtes, ich bin allerdings meist überkritisch. Im Sommer Röcke tragen? Nicht ohne Strumpfhose, da wirken die Beine viel zu dick. Außerdem ist mein Nasenknochen etwas zu breit, mein Bindegewebe nicht sehr vorteilhaft und meine Füße, die sind ganz generell komisch.

Mal ganz ehrlich: Hast Du so etwas jemals über Deine beste Freundin gedacht? Dass Ihre Beine zu dick, oder Ihre Füße seltsam wären, und Sie deswegen nicht schön wäre? Dass Ihre Macken und kleinen Eigenheiten dafür sorgen, dass Du sie weniger wertschätzt? Nein, und dass obwohl auch Sie ein ganz normaler Mensch mit Ecken und Kanten ist, den Du trotzdem, oder gerade deswegen, sehr gern hast. Die „Fehler“, die uns beim Blick in den Spiegel sofort ins Auge springen, sieht kein anderer Mensch an Euch. Die siehst nur Du, und sie sind es, die unsere Individualität ausmachen! So wie Du Deine beste Freundin, Deine Mama oder Deinen Partner siehst, so sehen ebendiese Menschen auch Dich. Versuche, Dich selbst mal aus Ihrer Perspektive zu betrachten mit dem Wissen, wie Du selbst sie siehst.

Um noch etwas konkreter zu werden hier nochmal ein kleines Beispiel. Du selbst findest Deine Oberschenkel zu dick? Denke mal darüber nach, ob Du jemals schon bei einer Person, die Du gerne magst darüber nachgedacht hast, dass Du ihre Oberschenkel zu dick findest. Wahrscheinlich nicht. Und so hat das auch noch jemand, dem Du wichtig bist über Dich gedacht – wieso solltest Du es dann tun? Wenn Du das nächste Mal in den Spiegel schaust, versuche Dich mal so zu betrachten, wie Du auch Deine beste Freundin betrachtest – sei‘ Deine beste Freundin.

Und sollte doch jemand aus Deinem Umfeld mal solche kritischen Äußerungen tätigen, die Dich treffen und verletzen und die auch in keinem Sinne hilfreich oder sinnvoll waren, solltest Du vielleicht mal hinterfragen, ob das wirklich ein Mensch ist, den Du in Deinem Leben haben willst.

90-60-90 – Was ist eigentlich „perfekt“?

Kurzum: Nichts und niemand. Wir suchen ständig nach vermeintlichen Fehlern an uns selbst, die uns überhaupt nur auffallen können, weil wir uns gern mal vergleichen. Social Media gepaart mit Photoshop und Co. hat diese Vergleiche noch viel einfacher gemacht, und allein die Tatsache, dass ich als „Content Creator“ mit einem kleinen Account weiß, wie es hinter den Kulissen der Online-Welt zugeht hat es mir möglich gemacht, mit den Vergleichen aufzuhören. Da natürlich nicht jeder selbst super aktiv in den sozialen Medien ist, möchte ich diese Erkenntnisse hier ebenfalls mit Euch teilen, um so vielleicht einen anderen Blick auf die vermeintlich perfekten Blogger*innen dieser Welt zu bekommen.

Die Vorstellung: Blogger*in xy hat ein neues Bild am Strand hochgeladen, und sieht wie immer einfach klasse aus. Make-Up, Outfit und Haare sehen einfach perfekt aus, und auch die Kulisse ist grandios. Da man das Gefühl hat, Betrachter eines kurzen Moments, eines Urlaubs-Schnappschusses zu sein suggeriert so ein dann Bild das Gefühl, Blogger*in xy müsse immer so toll aussehen. Hätte immer das perfekte Outfit, ist immer perfekt gestylt, und lebt und reist nur zu grandiosen Kulissen. Was mich früher oft zu der Frage geführt hat, wieso ich eigentlich meistens nicht so perfekt aussehe (trotz Mühe), und warum meine Urlaubsschnappschüsse nicht mal annähernd vergleichbar gut aussehen. Ich vergleiche mich, mit dem Ergebnis, schlechter zu sein, und mich auch schlechter zu fühlen.

Die Realität: Wenn ich gemeinsam mit meiner Freundin Elli Bilder für Instagram machen gehe, planen wir nicht nur die Locations, sondern auch die Outfits akribisch voraus. Farblich sollte alles zusammen, und außerdem gut in den aktuellen Feed passen. Handtaschen, Haar-Accessoires und Schmuck suchen wir ebenfalls extra zusammen, die Haare werden gelockt und wir fahren dann mit einer Auswahl an Outfits im Gepäck zum Beispiel an den Markleeberger See, wo wir dann an diesem Tag mehrere Fotos machen. Ebenfalls mit dabei: Kamera und Stativ. Es braucht im Durchschnitt übrigens ca. 100 Bilder, bis das dabei ist, welches am Ende auf Social Media landet, außerdem noch einen Lightroom-Filter und ein wenig Snapseed-Nachbearbeitung. Was ich allerdings nicht mache, ist irgendwas an meinem Körper oder Gesicht zu verändern, z.B. glattere Haut, Narben oder Falten wegzubearbeiten oder die Beine dünner zu machen. Spontan ist an diesen vermeintlichen „Schnappschüssen“ also gar nichts. Es kommt wirklich nur sehr selten vor, dass wir wirklich mal privat unterwegs sind (z.B. Spazieren oder Bummeln in der Stadt) und dann spontan ein Foto für Instagram entsteht, denn NIEMAND, sieht privat immer und zu jedem Zeitpunkt in allen Punkten gut aus. Auf den für Instagram gestellten Bildern allerdings schon, denn genau aus diesem Grund sind sie ja gestellt. Ich persönlich finde das nicht schlimm, da es ja eigentlich relativ offensichtlich ist, dass ich nicht zufällig in einer interessanten Pose mitten in einem Rapsfeld stehe. Es ist also ganz offensichtlich, dass das Ziel des Bildes ist, ästhetisch auszusehen und nicht die absolute Realität abzubilden. Und: trotz aller Planung machen uns die Shooting-Tage auch immer ganz schön viel Spaß!

Das Fazit: Vergleicht man sich mit jemandem auf Social Media, vergleicht man sich mit Menschen auf Bildern, deren Job es ist, auf Bildern gut auszusehen, die detailliert vorgeplant, professionell fotografiert, aus hunderten ausgewählt und nachbearbeitet worden sind. Außerdem sieht man als Außenstehender auch hier wieder nicht so genau hin, wie die Person auf dem Foto es tut. (Ihr würdet Lachen, aus welchen Gründen manche Bilder von mir nicht auf Instagram landen – Details, die nie-man-dem von Euch auffallen würden, mir aber total ins Auge springen.)

Ich habe also angefangen, mir jedes mal vor Augen zu führen, dass aus oben genannten Gründen auch Blogger*in xy nicht perfekt ist, wenn mich mal wieder Gedanken ereilen, jede*r sähe besser aus als ich. Jedes Mal wenn bei mir diese Gedanken beim Social Media Konsum aufkommen durchdenke ich den Gedankengang, den ich hier mit Euch geteilt habe, um am Ende beim Fazit rauszukommen. Danach fühle ich mich meistens wieder etwas besser, und empfinde mich auch nicht als „schlechter“ als die betrachtete Person, denn: Nobody’s perfect, und genau das macht die Schönheit jedes Einzelne*n aus.

 

Selbstliebe: So habe ich gelernt, ich selbst zu lieben! Selflove, Selfcare, Selbstliebe, Selbstakzeptanz, Selflovejourney, Hochsensibilität, Medizinstudium

Selbstliebe vs. Selbstakzeptanz

Der Begriff „Selbstliebe“, wenn ich ihn auch eher in einem allgemeinen Kontext benutze, bei dem ich meine, ein gesundes und eher positives Verhältnis zu sich selbst zu haben, kann einen möglicherweise auch ganz schön unter Druck setzen. Selbstliebe, das klingt so, als müsste man, um sich wirklich selbst lieben zu können, alles an sich zu 100% nicht nur mögen, sondern gar lieben – ein starkes Wort. Das ist, meiner Meinung nach, aber nicht die Realität. Ich kann nicht alles an mir lieben – aber ich kann mich genau so akzeptieren wie ich bin. Es ist also ein sehr wichtiger Schritt, von übermäßiger Kritik an sich selbst zu einem Punkt zu kommen, an dem man sich, seinen Körper, seine Persönlichkeit und Eigenheiten voll akzeptiert – deswegen muss ich aber nicht jedes Detail an mir lieben.

Eigentlich hatte ich vorgehabt eine Art Ratgeber zu schreiben, mit konkreten Tipps für den Weg zur Selbstliebe. Noch während des Schreibens ist mir allerdings aufgefallen, dass es nicht DEN ultimativen Tipp, DEN Life-Hack für die eigene Selbstakzeptanz gibt, und auch ich kein Patentrezept habe. Stattdessen habe ich Euch einen sehr privaten Einblick in Gedankengänge gegeben, die mir die Augen geöffnet und geholfen haben, mein eigenes negatives und destruktives Denkmuster zu erkennen und zu verändern.

Nichtsdestotrotz möchte ich mich zum Ende hin noch an ein paar konkreten Tipps für mehr Selbstliebe versuchen:

  1. Führe Dir Deine Erfolge vor Augen. Mein selbstkritischer Blick bezieht sich häufig darauf, dass ich irgendetwas nicht schaffen könne (Studium, eine bestimmte Prüfung, ein Projekt erfolgreich abschließen). In meinem Kalender habe ich hinten eine Seite, die Platz vorgibt, all‘ das aufzuschreiben und zu visualisieren, was man schon erreicht hat – von kleinen Erfolgen bis hin zu großen Meilensteinen. Schreib‘ Dir diese auf! Und beim nächsten Mal, wenn Du daran zweifelst ob Du etwas schaffen kannst, wirst Du merken: Ja! Denn Du hast schon ganz andere Dinge schaffen können.
  2. Versuche, Deine Denkmuster zu verändern. Jedes Mal wenn selbstkritische Gedanken aufkommen solltest Du diese bewusst als solche erkennen, und versuchen, Dich selbst vom Gegenteil zu überzeugen. Irgendwann glaubt man sich selbst – ich hab’s ausprobiert, und ich denke es kann nicht schaden, sich mal daran zu versuchen und so seine eigenen Denkmuster zu durchbrechen.
  3. Nimm‘ Dir Zeit für Dich. Auch wenn es auf den ersten Blick oberflächlich wirken mag: Ich fühle mich mit Abstand am wohlsten, wenn ich geschminkt, frisiert und schick angezogen bin. Davon abgesehen, dass es mir Spaß macht mich herzurichten, gefalle ich mir einfach besser und der Blick in den Spiegel ist mit deutlich positiveren Gedanken verbunden, als wenn ich mich an einem Tag nicht zurecht machen würde, was dann quasi wie eine Art positive Rückkopplung auf mich wirkt. Mir tut diese „Zeit für mich“ am Morgen sowieso gut, außerdem fühle ich mich dann wohler in meiner Haut, und bin damit viel selbstbewusster. Ja, es wirkt oberflächlich, aber ich bin viel glücklicher, selbstbewusster und viel mehr ich selbst, wenn ich mich zu 100% wohl in meiner Haut und meinem Outfit fühle. Damit meine ich nicht, dass jeder sich soviel Make-Up ins Gesicht klatschen muss wie ich. Aber wenn Du Dir gern Locken machst, oder gern Wimperntusche benutzt, gerne ein schickes Outfit trägst, dann nimm‘ Dir die Zeit das zu tun – auch, wenn man an dem Tag nicht aus dem Haus muss oder keine Termine hat. Bei mir hat das wirklich Wunder gewirkt, besonders was mein Selbstbewusstsein und meine Ausstrahlung angeht.

Viele, viele Worte später bin ich nun am Ende meines Artikels angelangt, und merke beim Schreiben auch selbst wieder, dass ich ebenfalls noch einiges zu Lernen habe in Sachen Selbstliebe. Ich hoffe aber wirklich sehr, Euch mit diesem Beitrag zeigen zu können, dass Ihr mit möglichen Selbstzweifeln nicht alleine seid, und auch ich trotz vermeintlich perfekter Instagram-Bilder immer wieder sehr mit mir struggle und kämpfe. Und wer weiß, vielleicht konnte ich Euch mit dem ein oder anderen Tipp oder Gedankengang auch ein wenig helfen. Wenn Ihr Fragen oder Anmerkungen habt, oder vielleicht selber einen guten Tipp könnt Ihr hier gerne ein Kommentar da lassen, da freue ich mich immer sehr! Danke für’s Lesen und einen schönen Sonntag,

Eure Jule Unterschrift

 

 

 


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